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Bestimmungen für Buchungen

Freie Kost und/oder Logis werden bei der Berechnung der Provision als Naturalbezug zur Gage hinzugerechnet. Dabei wird der bei der Vertragsausstellung gültige AHV-Ansatz zugrunde gelegt. Die vom Veranstalter tatsächlich geschuldete Gage bildet die Grundlage der Provisionsberechnung  (Art. 23 AVV). Es gelten die Bestimmungen über die zulässigen Höchstprovisionen nach Art. 4 der Gebührenverordnung zum AVG.
Der Veranstalter und der Künstler erklären sich damit einverstanden, dass auf Wunsch der Agentur die Provision durch den Veranstalter bei der Gagenzahlung in Abzug gebracht wird. Bei Vertragsauflösung ist die Provision von derjenigen Partei zu bezahlen, deren Verhalten zur Auflösung des Vertrages geführt hat. Prolongationen sind im Rahmen der Bestimmungen des AVG und der zugehörigen Verordnungen provisionspflichtig. Bei Réengagements des Künstlers wird der Veranstalter provisionspflichtig.

Weitere Bestimmungen
Die allgemeinen Bestimmungen (soweit sie auf das vorliegende Engagement angewendet werden können), die Vorschriften über den Werkvertrag gemäß OR Art. 363ff oder den Arbeitsvertrag gemäss Art. 319ff. OR  sowie eventuell diesem Vertrag beiliegende Bühnenanweisungen bilden integrierende Vertragsbestandteile.
Bei Ursachen höherer Gewalt erlischt dieser Vertrag ohne jeden Entschädigungsanspruch. Absage der Veranstaltung infolge schlechter Witterung, Besuchermangel, fehlender Bewilligungen, ungenügend gesicherter Bühnen usw. gilt nicht als höhere Gewalt.  Vertragsbruch zieht eine Konventionalstrafe von CHF (100 % Betrag auf dem Vertrag) nach sich. Weitergehende Schadenersatzansprüche bleiben vorbehalten. Reduktionen der Gage nach Absprache mit der Band od. Agentur.

Bei ausländischen Bands:
Bands aus den EFTA Staaten, z.B. Österreich oder Deutschland, müssen vom Veranstalter angemeldet werden. Dies gilt dann als Arbeitsbewilligung und ist bis zu 90 Tagen gratis. Einfach registrieren beim Ausländeramt im Kanton.

ALLGEMEINE BESTIMMUNGEN
Der Künstler tritt in bühnengemässer Garderobe auf. Er verpflichtet sich, sich in seinen Darbietungen den ortsüblichen Anforderungen anzupassen, die Hausordnung des Veranstalters zu beachten und in jeder Beziehung sein Bestes zu leisten.
Alle notwendigen Instrumente und Verstärker werden vom Künstler gestellt. Ausnahmen werden in diesem Vertrag auf Seite 1 speziell vereinbart. Benutzt der Künstler für seine Darbietungen Geräte des Veranstalters, so sind diese mit der größten Sorgfalt zu behandeln.
Bei Arbeitsverhinderung einzelner Mitglieder der Formation durch Krankheit, Unfall usw. ist der Künstler verpflichtet, vollwertigen Ersatz zu stellen. Ist dies nicht möglich, fällt der entsprechende Gagenanteil aus. Der Veranstalter haftet für die Sicherheit der Instrumente, Anlagen, Kostüme, Requisiten und Kleider des Künstlers. Ebenso ist er für Schäden, verursacht durch Publikum, instabile Bühnen, Regen, Feuer, Diebstahl usw. verantwortlich.
Autoren-, Konzert- und Tanzbewilligungen sind Sache des Veranstalters.
Für das vorliegende Engagement gelten je nach Vertragsart die Bestimmungen des OR Art. 363ff zum Werkvertrag oder diejenigen nach Art. 319 ff. OR. über den Arbeitsvertrag.. Erhebliche Änderungen, welche nach Vertragsabschluss vorgenommen werden (Besetzung, Instrumentierung,  Art der Darbietung, Pseudonym usw.), bedürfen der Einwilligung des Veranstalters. Sind die Änderungen derart, dass sie den Misserfolg des Künstlers zur Folge haben und geeignet sind, dem guten Geschäftsgang zu schaden, so hat der Veranstalter das Recht, die Fortsetzung des Vertrages zu verweigern. Im einen wie im anderen Fall hat der Künstler nur Anspruch auf die vereinbarte Bezahlung pro rata. Es wird angenommen, dass sich der Veranstalter über den Künstler und seine Darbietung vor Vertragsabschluss hinreichend informiert hat.
Dieser Vertrag gilt vorbehältlich der Erteilung der Arbeitsbewilligung, sofern eine solche notwendig ist. Die Einholung derselben ist Sache des Veranstalters. In besonders vereinbarten Fällen kann die Gesuchstellung im Auftrage von Veranstalter und Künstler durch die Agentur erfolgen. Die Gebühren für die Arbeitsbewilligung sowie eventuelle weitere amtliche Kosten trägt der Veranstalter. Der Künstler verpflichtet sich, der Agentur die für das Bewilligungsgesuch notwendigen Informationen mindestens zwei Monate vor Vertragsbeginn schriftlich mitzuteilen.
Der Veranstalter besorgt im Rahmen der geltenden gesetzlichen Vorschriften das Inkasso des Künstleranteils und die Überweisung der AHV- Beiträge und anderen Sozial- und Fiskalleistungen. Seinerseits hat der Künstler die Salärabrechnung für die Mitglieder seines Orchesters vorzunehmen.  Bei selbständigen Künstlern gemäss den gesetzlichen Vorschriften (AHV-Reglement für gewisse Engagements) entfällt für den Veranstalter die Pflicht der AHV-Abrechnung. In diesen Fällen ist der Künstler für die Deklaration seiner Einnahmen und die Abführung der AHV-Beiträge selbst verantwortlich.
Ton- und Tonbildaufnahmen der künstlerischen Darbietung bedürfen der schriftlichen Einwilligung des Künstlers, welche ohne Angaben von Gründen verweigert werden kann und im gegebenen Falle nur unter Auflagen zur Sicherung der künstlerischen Qualität der Aufnahmen und gegen Zahlung einer zusätzlichen ebenfalls provisionspflichtigen Vergütung erteilt wird. Der Veranstalter ist dafür verantwortlich, dass keine unbefugten Ton- oder Tonbildaufnahmen der Darbietungen erfolgen.          
Der Künstler unterstützt den Veranstalter bei der Erfüllung seiner urheberrechtlichen Pflichten gegenüber der SUISA durch das Ausfüllen des SUISA Programmformulars in Bezug auf die Künstler und Werkinformationen, insbesondere bezüglich Werktitel, Komponisten und Minutage der dargebotenen Werke. Die Komplettierung der Formulare und deren Einreichung bei der SUISA sowie die Erfüllung der übrigen Pflichten gegenüber der SUISA ist Sache des Veranstalters.
Sollte infolge Annullierung oder Verschiebung des Vertrages später ein neuer Vertrag zustande kommen, so verpflichten sich die Vertragspartner, diesen Vertrag durch die Agentur ................abzuschließen. Die Agentur hat unter Vorbehalt von Art. 8 Abs. 2 a & b AVG für die neue Vertragsdauer Anspruch auf die volle Provision, für welche Veranstalter und Künstler solidarisch haften.
Der Künstler stellt dem Veranstalter und der Agentur mindestens zwei Monate vor Engagements Beginn genügend Werbematerial (s/w-Fotos, Plakate, Beschreibungen, usw.) unentgeltlich zur Verfügung.
Es gelten die gesetzlichen Gerichtsstände der Schweizerischen Zivilprozessordnung.